Sonderführungen

Restaurierung & Vergoldung im STADTPALAIS Mi 07.11.2018

STADTPALAIS Restaurierung Thonet Boden © LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz-Vienna Die Restaurierung eines barocken Baujuwels

Das STADTPALAIS Liechtenstein in exquisiter Wiener Innenstadtlage gilt als erstes bedeutendes Bauwerk des Hochbarocks in Wien. Nach fast fünf Jahren Renovierungsarbeiten erstrahlt es seit 2013 in altem Glanz.

Die Revitalisierung war eine der umfangreichsten Restaurierungen nach wissenschaftlich-denkmalpflegerischen Grundsätzen der letzten Jahre in Wien. Dabei stand der Einsatz authentischer Materialien und der originalen Bautechnik im Vordergrund: So wurden zum Beispiel die weltberühmten Thonetböden – dort, wo sie schadhaft waren – in minutiöser Handarbeit intarsiert. Für die Nachwebung einzelner Seidenbespannungen wurde die Adaptierung eines Webstuhls, der über 20.000 Kettfäden verarbeitet, veranlasst.

Die Restaurierung ist außerdem als wichtiges Beispiel der Wiener Denkmalpflege anzusehen, die im Besonderen den Alterswert unterstreicht. Neuvergoldungen erfolgten daher nur dort, wo Ergänzungen durchgeführt werden mussten, sonst wurde die rund 170 Jahre alte Vergoldung nur gereinigt. Insgesamt wurden 1,5 Kilogramm Blattgold (rund 150.000 Stück) verwendet und in rund 54.000 Arbeitsstunden per Hand aufgetragen.

Termin: 7. November 2018, 17.30 - 18.30 Uhr

Treffpunkt:
STADTPALAIS Liechtenstein, Bankgasse 9, 1010 Wien

Bitte beachten Sie:
Anmeldung erforderlich unter info@palaisliechtenstein.com oder +43 1 319 5767-153
Ticketpreis: EUR 22,-
Tickets sind ausschließlich per Online-Buchung und Zahlung mit Kreditkarte oder mit Abholung bis 17.00 Uhr im Büro der Palais Liechtenstein GmbH (rechtes Nebengebäude, Fürstengasse 1, 1090 Wien) erhältlich.



Einzelticket - 22 Euro
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Die Malerei des Biedermeier Mi 21.11.2018

Die Malerei des Biedermeier

Mit dem Ende des Wiener Kongresses 1815 und der politischen Neuordnung Europas hielt das Biedermeier Einzug in die Kunstlandschaft.  Nach den Schrecken der napoleonischen Kriege war die Sehnsucht nach einer vermeintlich heiteren und gelassenen Welt groß. So etablierte sich, nach der Epoche des feierlichen Barock und des gezierten Rokoko, das Biedermeier als Flucht in eine behagliche Genussfreudigkeit sowie in eine gewünschte Weltgeborgenheit. Die Malerei des Biedermeier brachte eine Abkehr vom Historienbild des Klassizismus. Die Künstler richteten ihr Interesse erneut in den Süden und entwickelten in diesem Zusammenhang neue Bildthemen. Künstler wie Ferdinand Georg Waldmüller (1793-1865) und Rudolf von Alt (1812-1905) begannen die Lichtkompositionen und Lichtstimmungen des Südens in ihren Landschaftsmalereien zu verarbeiten. Mit der Darstellung von Naturgewalten wie z.B. Gewitter und Sturm, oder Vulkanausbrüchen wurde versucht, die Grenzen dessen was abbildbar ist auszuloten.
Folgen Sie uns im Rahmen der Führung in die Welt des Biedermeier!

Termin:
21. November 2018, 17.30 - 18.30 Uhr

Treffpunkt:
STADTPALAIS Liechtenstein, Bankgasse 9, 1010 Wien

Bitte beachten Sie:
Anmeldung erforderlich unter info@palaisliechtenstein.com oder +43 1 319 5767-153
Ticketpreis: EUR 22,-
Tickets sind ausschließlich per Online-Buchung und Zahlung mit Kreditkarte oder mit Abholung bis 17.00 Uhr im Büro der Palais Liechtenstein GmbH (rechtes Nebengebäude, Fürstengasse 1, 1090 Wien) erhältlich.



Einzelticket - 22 Euro
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Das Marienbild Di 11.12.2018

Die Entwicklung des Marienbildes von der Renaissance bis zum Barock

Die Fürstlichen Sammlungen verfügen über einen umfangreichen Bestand an Gemälden der italienischen Gotik und Frührenaissance, der vor allem auf das persönliche Interesse von Fürst Johann II. von Liechtenstein (1840–1929) zurückzuführen ist. In der Frührenaissance entwickelte sich das Bild der Madonna weiter. Das Motiv der am Boden sitzenden Madonna wird in die freie Landschaft eingefügt, wobei die Weite des Raumes ikonografisch an Bedeutung gewinnt. Aus dem Andachtsbild der Mystik wird letztlich ein Marienidyll. Seit dem 12. Jahrhundert wurden außerdem bevorzugt Szenen aus dem Leben Mariens abgebildet. Die Bilder zeigen alltägliche Szenen der Gottesmutter mit Kind, wodurch eine Intimität zwischen dem Betrachter und der Gottesmutter, an deren Leben der Gläubige gleichsam teilnehmen soll, entsteht. Typisch für die Renaissance Italiens ist die "Sacra conversazione" (Maria im kleinen Kreise); nördlich der Alpen gab es die Darstellungsformen der "Virgo inter Virgines" (Jungfrau unter Jungfrauen).

Folgen Sie im Rahmen der Führung der ikonografischen und stilistischen Entwicklung des Marienbildes von der Renaissance bis zum Barock!

Termin: 11. Dezember 2018, 17.30 - 18.30 Uhr

Treffpunkt:
GARTENPALAIS Liechtenstein, Fürstengasse 1, 1090 Wien

Bitte beachten Sie:
Anmeldung erforderlich unter info@palaisliechtenstein.com oder +43 1 319 5767-153
Ticketpreis: EUR 22,-
Tickets sind ausschließlich per Online-Buchung und Zahlung mit Kreditkarte oder mit Abholung bis 17.00 Uhr im Büro der Palais Liechtenstein GmbH (rechtes Nebengebäude, Fürstengasse 1, 1090 Wien) erhältlich.



Einzelticket - 22 Euro
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