Sonderführungen

Der Goldene Wagen Mi 13.06.2018

GARTENPALAIS Sala Terrena Goldener Wagen © Palais Liechtenstein GmbH/ Akodu Die Prunkkutsche des Fürsten Joseph Wenzel I. von Liechtenstein

Der Goldene Wagen wurde 1738 von Fürst Joseph Wenzel I. von Liechtenstein für seinen offiziellen Einzug als Botschafter Kaiser Karls VI. in Paris im Dezember desselben Jahres bei dem berühmten französischen Konstrukteur Nicolas Pineau beauftragt.

Im Jahr 1760 wurde der Fürst von Maria Theresia mit der Abholung der Verlobten ihres Sohnes Kronprinz Joseph, Prinzessin Isabella von Parma, anlässlich der Vermählung des Paares in Wien beauftragt. Am 3. September hielt der Fürst im Goldenen Wagen in einer aufwändigen Auffahrt von Gala-Wagen in Parma Einzug, illustriert auf einem Gemälde von Martin van Meytens, das sich in den Fürstlichen Sammlungen befindet.

Der Goldene Wagen blieb schließlich das gesamte 19. Jahrhundert hindurch bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs in Schloss Feldsberg (Valtice), dem Sitz der Familie Liechtenstein. Danach wurde er nach Wien gebracht und in der Wagenburg in Schönbrunn ausgestellt. Seit 2003 ist der Goldene Wagen an seinem nunmehrigen Aufstellungsort, dem GARTENPALAIS Liechtenstein zu besichtigen.

Termin: 13. Juni 2018, 17.30 - 18.30 Uhr

Treffpunkt:
GARTENPALAIS Liechtenstein, Fürstengasse 1, 1090 Wien

Bitte beachten Sie:
Anmeldung erforderlich unter info@palaisliechtenstein.com oder +43 1 319 5767-153
Ticketpreis: EUR 22,-
Tickets sind ausschließlich per Online-Buchung und Zahlung mit Kreditkarte oder mit Abholung bis 17.00 Uhr im Büro der Palais Liechtenstein GmbH (rechtes Nebengebäude, Fürstengasse 1, 1090 Wien) erhältlich.



Einzelticket - 22 Euro
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Zur Tradition der barocken Stuckdekoration Mi 27.06.2018

GARTENPALAIS Sala Terrena Eingang © Palais Liechtenstein/ Fotomanufaktur Grünwald Santino Bussi (1664-1736) im GARTENPALAIS Liechtenstein

Santino Bussi wurde in Bissone in der heutigen Schweiz geboren und von Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein nach Feldsberg berufen. In weiterer Folge war er in Wien tätig, zunächst im Majoratshaus in der heutigen Bankgasse, später im GARTENPALAIS. Die von ihm geschaffene Stuckdekoration umfasste Jagdtrophäen, Allegorien der vier Erdteile, Tugenden und Abenteuer antiker Helden, sowie florale und vegetabile Elemente. Die Fülle an erzählerischen und detailreichen Motiven, die in sorgfältiger handwerklicher Qualität in der Sala Terrena und dem ersten Stock des GARTENPALAIS ausgeführt wurden, entsprach dem Geschmack um 1700. Die aus Gips gearbeiteten Formen und Figuren ließen gemeinsam mit den Fresken von Johann Michael Rottmayer und den Deckengemälden von Marcantonio Franceschini ein barockes Gesamtkunstwerk entstehen.

Termin: 27. Juni 2018, 17.30 - 18.30 Uhr

Treffpunkt: GARTENPALAIS Liechtenstein, Fürstengasse 1, 1090 Wien

Bitte beachten Sie:
Anmeldung erforderlich unter info@palaisliechtenstein.com oder +43 1 319 5767-153
Ticketpreis: EUR 22,-
Tickets sind ausschließlich per Online-Buchung und Zahlung mit Kreditkarte oder mit Abholung bis 17.00 Uhr im Büro der Palais Liechtenstein GmbH (rechtes Nebengebäude, Fürstengasse 1, 1090 Wien) erhältlich.



Einzelticket - 22 Euro
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Die Freskenausstattung des GARTENPALAIS Mi 11.07.2018

Andrea Pozzo und Johann Michael Rottmayr, die Freskanten des Fürsten

Fürst Johann Adam Andreas I. von Liechtenstein beauftragte 1704 den Trienter Meister Andrea Pozzo mit der Ausstattung des Großen Saales im GARTENPALAIS Liechtenstein. Die von ihm geschaffene "Aufnahme des Herkules durch Jupiter in den Olymp" gilt als Meisterwerk der Perspektivgestaltung und Inbegriff architektonischer Raumerweiterung.

Etwa zur selben Zeit arbeitete der Salzburger Freskant Johann Michael Rottmayr an der Dekoration des Erdgeschosses sowie der Ausmalung der beiden Treppenhausdecken. Aufgrund von Wasserschäden wurden die Fresken in den Treppenhäusern im 19. Jahrhundert durch Gemälde von Antonio Bellucci abgedeckt, wodurch das Wissen um ihre Existenz im Laufe der Zeit verloren ging. Als bei der Restaurierung des GARTENPALAIS 2002 die Fresken Rottmayrs wiederentdeckt wurden, kamen zwar partiell übertünchte und vielfach durchlöcherte, aber in einzigartiger Farbenfrische erhaltene Meisterwerke der hochbarocken Malkunst Österreichs zu Tage.

Termin: 11. Juli 2018, 17.30 - 18.30 Uhr

Treffpunkt:
GARTENPALAIS Liechtenstein, Fürstengasse 1, 1090 Wien

Bitte beachten Sie:
Anmeldung erforderlich unter info@palaisliechtenstein.com oder +43 1 319 5767-153
Ticketpreis: EUR 22,-
Tickets sind ausschließlich per Online-Buchung und Zahlung mit Kreditkarte oder mit Abholung bis 17.00 Uhr im Büro der Palais Liechtenstein GmbH (rechtes Nebengebäude, Fürstengasse 1, 1090 Wien) erhältlich.



Einzelticket - 22 Euro
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Die Parkanlage des GARTENPALAIS Mi 01.08.2018

GARTENPALAIS Garten © Palais Liechtenstein GmbH/ Fotomanufaktur Grünwald Von der barocken Idee zum heutigen Naherholungsgebiet

Der Garten des Palais Liechtenstein in der Rossau war neben dem Belvedere-Garten der bedeutendste Repräsentant barocker Gartenkunst in Wien. Ab dem späten 18. Jahrhundert war man formaler Gärten überdrüssig. Wie viele andere
barocke Parkanlagen wurde auch der Garten des Palais Liechtenstein nach zeitgemäßen Gesichtspunkten umgestaltet. So entstand ein weitläufiger englischer Landschaftsgarten.

Im Zuge der Generalsanierung des GARTENPALAIS Liechtenstein wurde von 2003 bis 2004 auch der weitläufige Park umgestaltet und zu neuem Leben erweckt. Eckpfeiler der Neugestaltung bildeten einerseits die Erinnerung an die barocke Anlage und andererseits die Idee des englischen Landschaftsgartens. Im vorderen Gartenbereich erwächst das fürstliche Monogramm inmitten zahlreicher farbenprächtiger Blütenstauden und Sommerblumen.


Termin:
1. August 2018, 17.30 - 18.30 Uhr

Treffpunkt:
Eingang Liechtensteinpark, Fürstengasse 1, 1090 Wien
Die Führung findet bei jedem Wetter statt!

Bitte beachten Sie:
Anmeldung erforderlich unter info@palaisliechtenstein.com oder +43 1 319 5767-153
Ticketpreis: EUR 22,-
Tickets sind ausschließlich per Online-Buchung und Zahlung mit Kreditkarte oder mit Abholung bis 17.00 Uhr im Büro der Palais Liechtenstein GmbH (rechtes Nebengebäude, Fürstengasse 1, 1090 Wien) erhältlich.



Einzelticket - 22 Euro
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Die Parkanlage des GARTENPALAIS Mi 29.08.2018

GARTENPALAIS Garten © Palais Liechtenstein GmbH/ Fotomanufaktur Grünwald Von der barocken Idee zum heutigen Naherholungsgebiet

Der Garten des Palais Liechtenstein in der Rossau war neben dem Belvedere-Garten der bedeutendste Repräsentant barocker Gartenkunst in Wien. Ab dem späten 18. Jahrhundert war man formaler Gärten überdrüssig. Wie viele andere
barocke Parkanlagen wurde auch der Garten des Palais Liechtenstein nach zeitgemäßen Gesichtspunkten umgestaltet. So entstand ein weitläufiger englischer Landschaftsgarten.

Im Zuge der Generalsanierung des GARTENPALAIS Liechtenstein wurde von 2003 bis 2004 auch der weitläufige Park umgestaltet und zu neuem Leben erweckt. Eckpfeiler der Neugestaltung bildeten einerseits die Erinnerung an die barocke Anlage und andererseits die Idee des englischen Landschaftsgartens. Im vorderen Gartenbereich erwächst das fürstliche Monogramm inmitten zahlreicher farbenprächtiger Blütenstauden und Sommerblumen.


Termin:
29. August 2018, 17.30 - 18.30 Uhr

Treffpunkt:
Eingang Liechtensteinpark, Fürstengasse 1, 1090 Wien
Die Führung findet bei jedem Wetter statt!

Bitte beachten Sie:
Anmeldung erforderlich unter info@palaisliechtenstein.com oder +43 1 319 5767-153
Ticketpreis: EUR 22,-
Tickets sind ausschließlich per Online-Buchung und Zahlung mit Kreditkarte oder mit Abholung bis 17.00 Uhr im Büro der Palais Liechtenstein GmbH (rechtes Nebengebäude, Fürstengasse 1, 1090 Wien) erhältlich.



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Die Bibliothek der Fürsten von Liechtenstein Mi 26.09.2018

GARTENPALAIS Fürstliche Bibliothek © LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz-Vienna Einzigartiger Ort des Wissens und der Künste

Die Bibliothek befand sich ursprünglich im Palais Liechtenstein in der Herrengasse. 1788 bis 1792 wurde der dortige barocke Vorgängerbau unter der Leitung des fürstlichen Architekten Joseph Hardtmuth von Grund auf umgestaltet und galt von da an als der bedeutendste frühklassizistische Bau in Wien. Kurz vor dem Abriss des Palais (ab 1912) wurde neben dem Bücherschatz der Fürsten von Liechtenstein auch die wertvolle Einrichtung der Bibliothek für den heutigen Standort adaptiert.

Die Liechtensteinische Büchersammlung zählte um 1800 rund 40.000 Bände und galt – neben der Privatbibliothek von Kaiser Franz I. und der Universitäts- sowie der Hofbibliothek – als eine der größten und wertvollsten Bibliotheken Österreichs. Seit dem frühen 18. Jahrhundert gilt sie als unveräußerlicher Familienbesitz und erfuhr besonders im 19. Jahrhundert großen Zuwachs. Heute umfasst die Bibliothek rund 100.000 Bände, deren früheste Ausgaben aus dem 15. Jahrhundert stammen.

Termin: 26. September 2018, 17.30 - 18.30 Uhr

Treffpunkt:
GARTENPALAIS Liechtenstein, Fürstengasse 1, 1090 Wien

Bitte beachten Sie:
Anmeldung erforderlich unter info@palaisliechtenstein.com oder +43 1 319 5767-153
Ticketpreis: EUR 22,-
Tickets sind ausschließlich per Online-Buchung und Zahlung mit Kreditkarte oder mit Abholung bis 17.00 Uhr im Büro der Palais Liechtenstein GmbH (rechtes Nebengebäude, Fürstengasse 1, 1090 Wien) erhältlich.



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Das Portrait - Wiedergabe des Individuums Mi 17.10.2018

Rubens Clara Serena © LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz-Vienna Die stilistische Entwicklung des Portraits von der Renaissance bis zum Barock

Der Wunsch, sein Abbild für die Nachwelt zu erhalten, reicht in der Geschichte weit zurück, gilt es doch, den Zustand in einem bestimmten an sich vergänglichen Moment "für die Ewigkeit" fest zu halten.
 
In der Renaissance erlebte die Portraitmalerei einen Aufschwung nachdem die Darstellung religiöser Themen an Bedeutung verlor. Zahlreiche Portraits in den Fürstlichen Sammlungen belegen den regen Austausch zwischen den Künstlern nördlich und südlich der Alpen.  

Auch in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts war das Portrait die gefragteste Bildgattung. Die Leistungen von Peter Paul Rubens auf dem Gebiet der Portraitmalerei waren prägend für ganze Künstlergenerationen. Eine besondere Stellung innerhalb seines Œuvre nehmen die bezaubernden Bildnisse seiner Kinder ein, die ausschließlich für familiäre Zwecke entstanden sind. Neben über 30 Rubens-Werken besitzen die Fürstlichen Sammlungen einen der weltweit größten Bestände an Portraits aus dem Frühwerk Anthonis van Dycks. Auch dieser hatte seine Fertigkeiten als Portraitmaler während seiner Italienaufenthalte perfektioniert.
 
Folgen Sie im Rahmen der Führung der stilistischen Entwicklung des Portraits von der Renaissance bis zum Barock!

Termin: 17. Oktober 2018, 17.30 - 18.30 Uhr

Treffpunkt:
GARTENPALAIS Liechtenstein, Fürstengasse 1, 1090 Wien

Bitte beachten Sie:
Anmeldung erforderlich unter info@palaisliechtenstein.com oder +43 1 319 5767-153
Ticketpreis: EUR 22,-
Tickets sind ausschließlich per Online-Buchung und Zahlung mit Kreditkarte oder mit Abholung bis 17.00 Uhr im Büro der Palais Liechtenstein GmbH (rechtes Nebengebäude, Fürstengasse 1, 1090 Wien) erhältlich.



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Restaurierung & Vergoldung im STADTPALAIS Mi 07.11.2018

STADTPALAIS Restaurierung Thonet Boden © LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz-Vienna Die Restaurierung eines barocken Baujuwels

Das STADTPALAIS Liechtenstein in exquisiter Wiener Innenstadtlage gilt als erstes bedeutendes Bauwerk des Hochbarocks in Wien. Nach fast fünf Jahren Renovierungsarbeiten erstrahlt es seit 2013 in altem Glanz.

Die Revitalisierung war eine der umfangreichsten Restaurierungen nach wissenschaftlich-denkmalpflegerischen Grundsätzen der letzten Jahre in Wien. Dabei stand der Einsatz authentischer Materialien und der originalen Bautechnik im Vordergrund: So wurden zum Beispiel die weltberühmten Thonetböden – dort, wo sie schadhaft waren – in minutiöser Handarbeit intarsiert. Für die Nachwebung einzelner Seidenbespannungen wurde die Adaptierung eines Webstuhls, der über 20.000 Kettfäden verarbeitet, veranlasst.

Die Restaurierung ist außerdem als wichtiges Beispiel der Wiener Denkmalpflege anzusehen, die im Besonderen den Alterswert unterstreicht. Neuvergoldungen erfolgten daher nur dort, wo Ergänzungen durchgeführt werden mussten, sonst wurde die rund 170 Jahre alte Vergoldung nur gereinigt. Insgesamt wurden 1,5 Kilogramm Blattgold (rund 150.000 Stück) verwendet und in rund 54.000 Arbeitsstunden per Hand aufgetragen.

Termin: 7. November 2018, 17.30 - 18.30 Uhr

Treffpunkt:
STADTPALAIS Liechtenstein, Bankgasse 9, 1010 Wien

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Anmeldung erforderlich unter info@palaisliechtenstein.com oder +43 1 319 5767-153
Ticketpreis: EUR 22,-
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Die Malerei des Biedermeier Mi 21.11.2018

Die Malerei des Biedermeier

Mit dem Ende des Wiener Kongresses 1815 und der politischen Neuordnung Europas hielt das Biedermeier Einzug in die Kunstlandschaft.  Nach den Schrecken der napoleonischen Kriege war die Sehnsucht nach einer vermeintlich heiteren und gelassenen Welt groß. So etablierte sich, nach der Epoche des feierlichen Barock und des gezierten Rokoko, das Biedermeier als Flucht in eine behagliche Genussfreudigkeit sowie in eine gewünschte Weltgeborgenheit. Die Malerei des Biedermeier brachte eine Abkehr vom Historienbild des Klassizismus. Die Künstler richteten ihr Interesse erneut in den Süden und entwickelten in diesem Zusammenhang neue Bildthemen. Künstler wie Ferdinand Georg Waldmüller (1793-1865) und Rudolf von Alt (1812-1905) begannen die Lichtkompositionen und Lichtstimmungen des Südens in ihren Landschaftsmalereien zu verarbeiten. Mit der Darstellung von Naturgewalten wie z.B. Gewitter und Sturm, oder Vulkanausbrüchen wurde versucht, die Grenzen dessen was abbildbar ist auszuloten.
Folgen Sie uns im Rahmen der Führung in die Welt des Biedermeier!

Termin:
21. November 2018, 17.30 - 18.30 Uhr

Treffpunkt:
STADTPALAIS Liechtenstein, Bankgasse 9, 1010 Wien

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Anmeldung erforderlich unter info@palaisliechtenstein.com oder +43 1 319 5767-153
Ticketpreis: EUR 22,-
Tickets sind ausschließlich per Online-Buchung und Zahlung mit Kreditkarte oder mit Abholung bis 17.00 Uhr im Büro der Palais Liechtenstein GmbH (rechtes Nebengebäude, Fürstengasse 1, 1090 Wien) erhältlich.



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Das Marienbild Di 11.12.2018

Die Entwicklung des Marienbildes von der Renaissance bis zum Barock

Die Fürstlichen Sammlungen verfügen über einen umfangreichen Bestand an Gemälden der italienischen Gotik und Frührenaissance, der vor allem auf das persönliche Interesse von Fürst Johann II. von Liechtenstein (1840–1929) zurückzuführen ist. In der Frührenaissance entwickelte sich das Bild der Madonna weiter. Das Motiv der am Boden sitzenden Madonna wird in die freie Landschaft eingefügt, wobei die Weite des Raumes ikonografisch an Bedeutung gewinnt. Aus dem Andachtsbild der Mystik wird letztlich ein Marienidyll. Seit dem 12. Jahrhundert wurden außerdem bevorzugt Szenen aus dem Leben Mariens abgebildet. Die Bilder zeigen alltägliche Szenen der Gottesmutter mit Kind, wodurch eine Intimität zwischen dem Betrachter und der Gottesmutter, an deren Leben der Gläubige gleichsam teilnehmen soll, entsteht. Typisch für die Renaissance Italiens ist die "Sacra conversazione" (Maria im kleinen Kreise); nördlich der Alpen gab es die Darstellungsformen der "Virgo inter Virgines" (Jungfrau unter Jungfrauen).

Folgen Sie im Rahmen der Führung der ikonografischen und stilistischen Entwicklung des Marienbildes von der Renaissance bis zum Barock!

Termin: 11. Dezember 2018, 17.30 - 18.30 Uhr

Treffpunkt:
GARTENPALAIS Liechtenstein, Fürstengasse 1, 1090 Wien

Bitte beachten Sie:
Anmeldung erforderlich unter info@palaisliechtenstein.com oder +43 1 319 5767-153
Ticketpreis: EUR 22,-
Tickets sind ausschließlich per Online-Buchung und Zahlung mit Kreditkarte oder mit Abholung bis 17.00 Uhr im Büro der Palais Liechtenstein GmbH (rechtes Nebengebäude, Fürstengasse 1, 1090 Wien) erhältlich.



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