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Die private Kunstsammlung der fürstlichen Familie Liechtenstein umfasst
eine der größten und bedeutendsten Rubens-Sammlungen weltweit. Besonders
beeindruckend: der sogenannte „Zyklus des Decius Mus“ – großformatige
Ölgemälde, die ursprünglich Vorlagen für eine Serie von Tapisserien
waren. Einer dieser großen Wandteppiche ist nun für wenige Monate
erstmals im GARTENPALAIS Liechtenstein ausgestellt. Im Zuge einer
Ausstellung der Fürstlichen Sammlungen in Japan wird in den Galerien des
GARTENPALAIS eine spannende Neuhängung präsentiert. Im Rahmen von
Führungen und auch bei der Langen Nacht der Museen am 6. Oktober 2012
ist diese zu besichtigen. Bei der Führung am 21. September 2012 steht
das Genie Peter Paul Rubens und seine Werkstatt im Mittelpunkt.
Von Oktober 2012 bis Juni 2013 werden insgesamt 140 hochkarätige Kunstwerke der Sammlungen des Fürsten von und zu Liechtenstein in Japan präsentiert(Tokyo: 3. Oktober 2012 – 23. Dezember 2012; Kochi: 5. Jänner 2013 – 7. März 2013; Kyoto: 19. März 2013 – 9. Juni 2013). Zeitgleich können in einer spannenden Neuhängung im Wiener GARTENPALAIS Kunstwerke der Fürstlichen Sammlungen bewundert werden, die zum Teil noch nie öffentlich gezeigt wurden.
Mit „Decius Mus deutet seinen Offizieren den Traum“ wird erstmals eine der einzigartigen, um 1630 entstandenen Tapisserien in direkter Gegenüberstellung mit den Gemälden des Decius Mus-Zyklus gezeigt. Durch die finale Ausfertigung der Kartons in Öltechnik lieferte Rubens den Webern exakte Vorgaben für ihre Arbeit. Dadurch konnten erstmals im textilen Medium diese malerischen Qualitäten erreicht werden. Der Betrachter kann so Malerei und Webung miteinander vergleichen und in Beziehung setzen.
Um 1870 bot sich Fürst Johann II. von Liechtenstein die Möglichkeit, Umsetzungen von Teilen des Zyklus in Tapisserien zu erwerben. Eine vergleichbare Serie befindet sich in spanischem Staatsbesitz.
Peter Paul Rubens, der Meister des flämischen Barock dominierte in den Niederlanden mit seiner Werkstatt den zeitgenössischen Kunstbetrieb. Das immense Œuvre seiner Schaffenszeit konnte Rubens jedoch nur mit Hilfe einer großen Werkstatt bewältigen, in der neben dem Meister selbst auch Schüler unterschiedlicher Ausbildungsstufen und renommierte Künstler tätig waren.
So ist beispielsweise die Mitarbeit Anthonis van Dyck am „Zyklus des Decius Mus“ dokumentiert. Ebenso die ursprüngliche Verwendung dieser großformatigen Ölgemälde als seitenverkehrte Vorlage einer Serie von Tapisserien – ein Genre, welches im Barock bedeutend höher geschätzt wurde als jenes der Malerei.
FÜHRUNG MIT RUBENS-SCHWERPUNKT & LANGE NACHT DER MUSEEN
Am 21. September erhalten Besucher im Rahmen der Führung im GARTENPALAIS Liechtenstein anhand einzelner Ausstellungsobjekte Einblicke in den Arbeitsablauf einer barocken Malerwerkstatt, vom Auftrag über die in Öl gefertigte Skizze bis hin zum finalen Gemälde und dessen Wiedergabe in kostbaren Tapisserien.
Auch bei der Langen Nacht der Museen am 6. Oktober 2012 hat die Öffentlichkeit die Möglichkeit, die beeindruckende Rubens-Tapisserie und weitere, bisher nicht gezeigte Glanzstücke der Fürstlichen Sammlungen im GARTENPALAIS zu besichtigen. Tickets für die Lange Nacht der Museen sind im GARTENPALAIS an der Abendkassa erhältlich.
Von Oktober 2012 bis Juni 2013 werden insgesamt 140 hochkarätige Kunstwerke der Sammlungen des Fürsten von und zu Liechtenstein in Japan präsentiert(Tokyo: 3. Oktober 2012 – 23. Dezember 2012; Kochi: 5. Jänner 2013 – 7. März 2013; Kyoto: 19. März 2013 – 9. Juni 2013). Zeitgleich können in einer spannenden Neuhängung im Wiener GARTENPALAIS Kunstwerke der Fürstlichen Sammlungen bewundert werden, die zum Teil noch nie öffentlich gezeigt wurden.
Mit „Decius Mus deutet seinen Offizieren den Traum“ wird erstmals eine der einzigartigen, um 1630 entstandenen Tapisserien in direkter Gegenüberstellung mit den Gemälden des Decius Mus-Zyklus gezeigt. Durch die finale Ausfertigung der Kartons in Öltechnik lieferte Rubens den Webern exakte Vorgaben für ihre Arbeit. Dadurch konnten erstmals im textilen Medium diese malerischen Qualitäten erreicht werden. Der Betrachter kann so Malerei und Webung miteinander vergleichen und in Beziehung setzen.
Um 1870 bot sich Fürst Johann II. von Liechtenstein die Möglichkeit, Umsetzungen von Teilen des Zyklus in Tapisserien zu erwerben. Eine vergleichbare Serie befindet sich in spanischem Staatsbesitz.
Peter Paul Rubens, der Meister des flämischen Barock dominierte in den Niederlanden mit seiner Werkstatt den zeitgenössischen Kunstbetrieb. Das immense Œuvre seiner Schaffenszeit konnte Rubens jedoch nur mit Hilfe einer großen Werkstatt bewältigen, in der neben dem Meister selbst auch Schüler unterschiedlicher Ausbildungsstufen und renommierte Künstler tätig waren.
So ist beispielsweise die Mitarbeit Anthonis van Dyck am „Zyklus des Decius Mus“ dokumentiert. Ebenso die ursprüngliche Verwendung dieser großformatigen Ölgemälde als seitenverkehrte Vorlage einer Serie von Tapisserien – ein Genre, welches im Barock bedeutend höher geschätzt wurde als jenes der Malerei.
FÜHRUNG MIT RUBENS-SCHWERPUNKT & LANGE NACHT DER MUSEEN
Am 21. September erhalten Besucher im Rahmen der Führung im GARTENPALAIS Liechtenstein anhand einzelner Ausstellungsobjekte Einblicke in den Arbeitsablauf einer barocken Malerwerkstatt, vom Auftrag über die in Öl gefertigte Skizze bis hin zum finalen Gemälde und dessen Wiedergabe in kostbaren Tapisserien.
Auch bei der Langen Nacht der Museen am 6. Oktober 2012 hat die Öffentlichkeit die Möglichkeit, die beeindruckende Rubens-Tapisserie und weitere, bisher nicht gezeigte Glanzstücke der Fürstlichen Sammlungen im GARTENPALAIS zu besichtigen. Tickets für die Lange Nacht der Museen sind im GARTENPALAIS an der Abendkassa erhältlich.
